Verstreute Entscheidungen
Codeplan, Tabellen und Rückfragen per E-Mail erzeugen Medienbrüche. Regeln bleiben in Köpfen statt im Projekt.
VerbaCoder führt Modellvorschläge, menschliche Entscheidungen, Mehrfachprüfung und Audit-Trail in einem Arbeitsablauf zusammen – für KldB, ISCO, ESCO und WZ.
Kein offener Testaccount · Erstprüfung auf pseudonymisierten Altdaten · Persönliche Auswertung
Bei wiederkehrenden Erhebungen entsteht der Aufwand nicht nur bei der Suche nach einem Code. Er entsteht durch Übergaben, Uneinigkeit, Nacharbeit und fehlende Belege.
Codeplan, Tabellen und Rückfragen per E-Mail erzeugen Medienbrüche. Regeln bleiben in Köpfen statt im Projekt.
Mehrere Personen treffen ähnliche Entscheidungen unterschiedlich. Konflikte und systematische Abweichungen werden erst spät sichtbar.
Am Ende existiert zwar eine Codespalte – aber selten ein belastbarer Pfad von der Rohangabe bis zur finalen Entscheidung.
Das System trennt Vorschlag, Entscheidung und Qualitätskontrolle – und hält die Verknüpfung zur Originalzeile durchgängig fest.
CSV, XLSX oder SPSS-SAV einlesen, relevante Spalten wählen und eindeutige Codierfälle bilden.
Passende KldB-, ISCO-, ESCO- oder WZ-Kandidaten anzeigen. Unsicherheit bleibt sichtbar.
Codierende sehen Kontext, Definitionen, Alternativen und Sonderstatus in einer gemeinsamen Oberfläche.
Mehrfachcodierungen vergleichen, Abweichungen adjudizieren und die Begründung dokumentieren.
Originalzeilen, Codes, Status, Zeitstempel und Modellprovenienz zusammenführen.
Ein Score ist nicht automatisch eine Wahrscheinlichkeit. VerbaCoder hält Rohscore, Modellversion und Entscheidungsweg auseinander und erlaubt Unsicherheit als fachlich gültiges Ergebnis.
Ein Fall kann blind und unabhängig durch zwei oder drei Personen bearbeitet werden.
Abweichungen landen in einer eigenen Queue und erhalten eine finale, begründete Entscheidung.
Übereinstimmung und problematische Bereiche werden während des Projekts sichtbar.
Auch automatisch übernommene oder sichere Fälle können kontrolliert gezogen werden.
Mehrdeutige oder nicht ausreichend beschriebene Angaben müssen nicht zwangscodiert werden.
Taxonomie, Paketversion und Prüfsumme bleiben mit dem Projekt verknüpft.
Die Schemata werden nicht über eine gemeinsame Trefferrate verglichen. Leistung und Freigaberegeln werden je Taxonomie und Zielpopulation separat bewertet.
Deutsche Berufsklassifikation
Internationale Vergleichbarkeit
Europäische Berufstaxonomie
Verwalteter Betrieb und On-Premise werden als getrennte Angebote behandelt. Kundendaten werden nicht zum Training verwendet. Rollen, Aufbewahrung und Löschung sind im Produkt abbildbar.
Vor einem produktiven Datenkontakt werden Verarbeitungsort, Unterauftragnehmer, AVV, technische und organisatorische Maßnahmen sowie der konkrete Löschweg vereinbart.
Kein Gratisaccount und kein pauschales Genauigkeitsversprechen. Der Einstieg ist ein abgegrenzter Rückcodierungs-Check, danach folgen Pilot und Jahresvertrag.
Bis 8 aktiv Codierende, ein Schema und 60.000 Codiereinheiten pro Jahr.
Bis 25 aktiv Codierende, alle verfügbaren Schemata und 250.000 Codiereinheiten pro Jahr.
Für sensible Daten und formale IT-Prüfungen in der eigenen Infrastruktur.
Preisrahmen für Geschäftskunden, jeweils zzgl. USt. Volumen und Leistungsgrenzen werden im Angebot festgehalten. Der Codierpilot kostet 3.900 € für 6–8 Wochen und wird bei einem anschließenden 12-Monats-Vertrag vollständig angerechnet.
Wir vergleichen eine pseudonymisierte Altwelle mit dem kontrollierten Workflow und trennen Modellfehler, vertretbare Konventionen und tatsächliche Inkonsistenzen. Ergebnis ist ein Abgleichbericht – kein Urteil über „richtige“ oder „falsche“ Arbeit.
Details zu AVV, Datentransfer und einer möglichen anonymisierten Evaluationsnutzung klären wir vorab schriftlich.
Nein. Modellvorschläge priorisieren Kandidaten; fachliche Regeln, Sonderfälle und die finale Entscheidung bleiben kontrollierbar. Automatische Übernahmen werden nur über eine im Projekt definierte Regel und QA-Stichprobe zugelassen.
Nein. Die Leistung hängt von Schema, Zielpopulation, Eingabetext und Kontext ab. Deshalb wird sie je Pilot auf repräsentativen Kundendaten gemessen und nicht aus fremden Benchmarks abgeleitet.
Nein. Neben einem verwalteten Betrieb ist ein standardisiertes On-Premise-Paket vorgesehen. Aufbewahrung, Löschung und Zugriffsrollen werden pro Organisation definiert.
Identische Kombinationen aus Berufsangabe und gewähltem Kontext werden als ein Fall behandelt. Der bestätigte Code wird anschließend in die zugehörigen Originalzeilen zurückgeführt.